Tiere in Not Hamburg
Über uns
Rückblick 2020
Rückblick 2019
Rückblicke Vorjahre
Vagabonzi Rumänien
Pflegestelle gesucht
Hunde Vermittlung
Vermittelte Hunde
Katzen Vermittlung
vermittelte Katzen
Verein Mitglied sein
Spenden
Stiftung Tierschutz
Kontakt & Impressum
Datenschutz


Jahresrückblick 2020                                                        

Liebe Mitglieder und Freunde,

wir danken Ihnen aus vollem Herzen für Ihre großzügige Unterstützung des Tierschutzes. Dank Ihrer Spenden konnten wir hilfsbedürftigen Tieren helfen, sei es bei uns um die Ecke z. B. in Schleswig-Holstein, sei es in Rumänien.

Corona hat uns bewusst gemacht, wie hoch der Preis dafür ist, dass die Menschheit immer mehr der auf unserem Planeten verfügbaren Ressourcen verbraucht und dabei den Lebensraum wildlebender Tiere immer stärker einschränkt. Je näher wir den Wildtieren in den ihnen eigentlich vorzubehaltenden Lebensräumen kommen, umso größer wird die Gefahr, dass ihre Krankheitserreger auf den Menschen überspringen. So ist man sich auch bei Covid 19 sicher, dass der Ausgangspunkt der Pandemie in einem Markt für Wildtiere in Wuhan/China lag. Wenn man so will, ist die Pandemie der Preis für unsere Maß- und Rücksichtslosigkeit.

Trotz allerlei Einschränkungen, die wir wegen Corona hinzunehmen hatten, konnten wir auch in 2020 unsere Tierschutzanliegen weiterverfolgen.

So  haben wir auch im vergangenen Jahr das größte Tierheim der Welt in Pitesti/Rumänien, die Smeura, nach Kräften unterstützt. Der absolute Schwerpunkt lag dabei wieder in einem Beitrag zur Finanzierung für die enormen Futterkosten, um die ca. 6000 Hunde zu versorgen. Dafür werden täglich 2,8 Tonnen Futter benötigt. Nach dem mit rumänischen Tierfutterherstellern hartnäckig ausgehandelten Futterpreis von 0,49 Euro pro Kilo Trockenfutter sind das rund 1.400 Euro täglich. Mit 7,50 Euro kann der Betreiber der Smeura, Tierhilfe Hoffnung e.V., 15 kg Trockenfutter kaufen und bei einem Tagesbedarf von durchschnittlich 500 Gramm wird davon ein Hund einen Monat lang satt. Vielleicht dieser?

Wir haben 2020 nur einen Hund aus der Smeura aufgenommen. Dieser Beschränkung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass unsere Kräfte mit zunehmendem Alter leider abnehmen, die körperlichen Anforderungen aber nicht. Dieser eine heißt „Finn“ und ist ungefähr 2010 geboren. Mit seinen ca. 10 Jahren brachte er allerlei Macken aus seinem sicher recht unglücklichen Vorleben mit. So war er z.B. eine Weile nicht zu überreden, Innenräume zu betreten. Er übernachtete trotz frostiger Temperaturen lieber im Freien. Anleinenlassen wollte er sich schon mal gar nicht. Dazu gesellten sich gesundheitliche Probleme. Finn ist Epileptiker. Er ist jetzt in der Raimundstraße bei Goerkes zu Hause.

           

                                                             

Im Bereich Katzenschutz können wir wieder auf eine ganze Reihe erfolgreicher Kooperationen und Unterstützungen zurückblicken. Neben unseren Wolgaster Tierfreunden, den Katzenschützern aus Heiligenhafen und aus Kühlungsborn haben wir erstmals auch mit dem Verein aktiver Tierfreunde e.V. aus Celle zusammengearbeitet. Sie betreiben dort sehr liebevoll das sogenannte Waldtierheim etwas außerhalb von Celle. Dort kümmert man sich im Bereich Katzenschutz hauptsächlich um freilebende Katzen aus der ländlichen Umgebung. Katzen, die geeignet wären, als zahme Katzen in einer Wohnung zu leben, gibt es dort nur ganz ausnahmsweise. Bei unserem Besuch im April 2020 war nicht eine einzige derartige Katze in ihrer Obhut. Wir haben mit mehr als der Hälfte unseres Budgets im deutlich 4-stelligen Bereich Tierarztkosten für die Kastration und tierärztliche Versorgung der freilebenden Katzen in diesen ländlichen Gegenden übernehmen können.

 

Zum Abschluss noch ein Wort in eigener Sache: Im Sommer diesen Jahres habe ich (Gabriele Waniorek-Goerke) das Angebot angenommen, wieder in den Vorstand des Hamburger Tierschutzvereines von 1841 e.V. einzutreten.
Dort ist mir u.a. der Auslandstierschutz anvertraut worden. Im Dezember durften die ersten vier Hunde aus der Smeura in das Tierheim Süderstraße kommen (siehe links). Was für eine Freude...

                    

to Top of Page

Tiere in Not - Hamburg e.V. | Stand: 01-2021