Tiere in Not Hamburg
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Jahresrückblick 2018 

Liebe Mitglieder und Freunde,

für das vergangene Jahr möchten wir Ihnen ganz besonders herzlich für Ihre großzügige Unterstützung unseres Tierschutzvereines danken. Mit Hilfe Ihrer Spenden konnten wir wieder tun, was wir uns seit über 20 Jahren zur Aufgabe gemacht haben. Wir sind der allumfassenden Missachtung tierischen Lebens, dem gefühl- und respektlosen Umgang mit unseren tierischen Mitgeschöpfen energisch entgegengetreten und konnten dank ihrer Hilfe einen nicht unerheblichen Beitrag in diesem immerwährenden Kampf gegen die allgegenwärtige Tierquälerei leisten.  

Rumänien ist und bleibt wohl auf lange Sicht ein Problemstaat mit (u.a.) einer völlig verfehlten Tierschutzpolitik. Es ist dort unverändert so, dass nach dem derzeit gültigen Tötungsgesetz freilebende Hunde eingefangen und nach Ablauf von 14 Tagen in einer Tötungsstation bestialisch getötet werden. Dazu passt es dann leider auch, dass immer sonntags in Pitesti und an vielen anderen Orten in Rumänien Märkte stattfinden, auf denen Gebrauchtwagen, Werkzeuge, Second-Hand-Kleidung und lebende Tiere feilgeboten werden. 

                      

In der Semura (s.o. rechts), dem größten Tierheim der Welt mit - aktuell - 6.000 Hunden hat sich aber auch vieles zum Positiven gewandelt. Neben der komplett neuen Bedachung für die Außenzwinger (wir berichteten bereits 2018) ist ein Seniorenpaddock für die vielen älteren Hunde fertiggestellt worden, das überdacht, beheizbar und großzügig gestaltet ist. Trotz aller Bemühungen sind gerade die Senioren nur schlecht vermittelbar. Für  sie  ist  die Smeura meist die letzte Zufluchtsstätte in ihrem Leben. Hier finden sie die körperliche Ruhe, die sie in ihrem hohen Lebensalter brauchen und sind nicht den jüngeren, stärkeren Hunden ausgesetzt.  

          

Natürlich haben wir auch im vergangenen Jahr die Smeura mit einer Spende für 10.000 kg Hundefutter unterstützt. Sieben Hunden aus Rumänien konnten wir zu einem neuen Zuhause in Deutschland verhelfen, selbstverständlich nach einem Gesundheitscheck. Es ist für uns jedes Mal ein großes Glücksgefühl, die Tiere in Obhut nehmen zu dürfen. Sie sind so unendlich dankbar und freuen sich einen Kringel in den Bauch. Sind sie nicht entzückend? 

     

Für die Katzen wird sich (jedenfalls in Pitesti/Rumänien) einiges zum Besseren wenden. In der Smeura werden derzeit zwei ältere Gebäude zu Katzenaufnahmestationen umgebaut und erweitert. Da Katzen in Rumänien nicht "verfolgt" werden, sondern "nur" ihrem Schicksal auf der Straße preisgegeben sind (wir berichteten in unserem letzten Jahresbericht) verfolgen die Tierschützer vor Ort damit das Ziel, vor allem die vielen "weggeworfenen" Katzenbabies, also die Tiere, die mutter- und hilflos in Mülltonnen u. ä. aufgefunden werden, beherbergen und aufziehen zu können. Eine gewaltige Herausforderung wird sodann darin bestehen, die jungen Katzen zu vermitteln. Das wird nicht ohne die Hilfe deutscher Tierschutzvereine gelingen. Und es wird sich erst dann etwas Grundlegendes an der Situation vor Ort ändern, wenn die Katzen konsequent kastriert werden, männliche und weibliche gleichermaßen.

           
          Um- und Erweiterungsbau Katzenhaus Smeura

Auch vor unserer Haustür in Norddeutschland ist immer noch sehr viel zu tun, um die Population freilebender Katzen möglichst klein zu halten. Konsequente Kastration ist die einzige tierschutzgerechte Lösung. Dieser Aufgabe haben wir mit aller Kraft wieder angepackt und die unvermeidbar hohen Tierarztkosten gestemmt. Unsere Tierfreunde aus Wolgast und Heiligenhafen haben sich in einem dramatischen Appell um Hilfe an uns gewandt. Dem haben wir uns auch im Jahre 2018 nicht verschlossen.

Unser Mitglied Frau Sievers und ihre Papageien können sich über eine neue Doppelvoliere mit artgerechtem Inventar freuen, die dank einer Zuwendung vom HASPA-Lotteriesparen an Tiere in Not - Hamburg e.V. angeschafft werden konnte.

   

Bitte bleiben Sie uns treu und bitte unterstützen Sie den Tierschutz, wo und wie immer Sie es können. Nur der Tierschutz ist ein kleiner Ausgleich dafür, was wir Menschen den Tieren tagtäglich antun.

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Tiere in Not - Hamburg e.V. | Stand: 03-2019