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Jahresrückblick 2016 

Liebe Mitglieder und Freunde,

und wieder ist ein Jahr vorbei und wieder sagen wir ein ganz großes Dankeschön an Sie für Ihre großzügige Unterstützung unserer Tierschutzarbeit im vergangenen Jahr. Sie haben es ermöglicht, dass wir einen Beitrag leisten konnten gegen das furchtbare Hundeleid in Rumänien, gegen das Elend freilebender, unkastrierter Katzen bei uns im schönen Norddeutschland und - ebenfalls vor unserer Haustür - gegen die traurigen Folgen unbedacht angeschaffter exotischer Vögel.

    

                        

Den Schwerpunkt bildeten im vergangenen Jahr die Hunde. Von den 5.400 Hunden, die derzeit von Tierhilfe Hoffnung e.V. in der Smeura in Pitesti / Rumänien (dem größten Tierheim der Welt) versorgt werden und die zum überwiegenden Teil aus der Tötungsstation von Pitesti stammen, konnten wir 11 Hunde übernehmen. Töten heißt in Rumänien nicht Euthanasieren, sondern verhungern und erfrieren lassen oder auf andere Art grausam zu Tode foltern. Umso bewundernswerter ist die Arbeit der Tierschützer vor Ort, die dazu sagen: „Die Brutalität, mit der die Tiere getötet werden, ist beispiellos“, siehe auch www.tierhilfe-hoffnung.de. Trotzdem setzen die Kämpfer vor Ort mit Kastrationskampagnen, der Aufklärung von Schulkindern oder Demonstrationen an die Politik wichtige unverzichtbare Zeichen dafür, dass nur die Kastration und nicht das Töten der Weg zu einer Reduzierung der Population freilebender Hunde sein kann.

Wer waren die 11 Hunde, die nun ein Leben vor sich haben?

Gleich zu Beginn des Jahres kamen fünf Junghunde. Hier der Moment nach der Ankunft bei uns.
Großes Staunen ..…   

           

Bald darauf konnten wir Chuck und Bonny in Empfang nehmen, beide schon etwas älter, mit einer Geschichte, die erst mal verdaut werden musste.

    

Chuck, linkes Bild, war ein ganz friedlicher, liebebedürftiger kleiner Rüde, ca. 9 Jahre alt, und ernsthaft krank. Die Diagnose lautete Hautwürmer, was aber mittlerweile erfolgreich bekämpft werden konnte, so dass er gesund in sein neues Zuhause einziehen durfte.  

Seine Kumpanin Bonny, rechtes Bild, - inzwischen auch vermittelt - war misstrauisch und ängstlich. Sie hatte ihre Erlebnisse psychisch noch nicht verkraftet und zog es eine ganze Weile vor, sich zu verkriechen.

 

Im Herbst ging es dann mit 3 Jungtieren weiter, alle bildschön aber noch sehr furchtsam. Sie dürfen gegenwärtig - nach tierärztlicher Versorgung und Quarantäne - im Tierheim Schleswig auftauen, das Spielen lernen und sich auf ihr ganzes langes Hundeleben in Deutschland freuen.
 

      

Damit wollten wir es aber nicht genug sein lassen. Uns fiel beim Lesen der Zeitschrift von Tierhilfe Hoffnung auf, dass es dort mindestens noch einen gibt, der unbedingt zu uns kommen muss, nämlich

Seth:

                             

Seth benötigte und benötigt allerlei medizinische Versorgung und viel Verständnis und Zuneigung. Er ist ein freundlicher, friedlicher Geselle, verträglich mit allen Vierbeinern und ein fabelhafter Kumpel für seinen Menschen, der allerdings einiges können, wissen und verstehen muss. Bitte rufen Sie doch mal unsere Seite www.tiere-in-not-hamburg.de auf, dann erfahren Sie mehr über unseren Seth, für den wir ein passendes Zuhause finden wollen.

Bei allen diesen Geschichten möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass die Stiftung Tierschutz Hamburg zusammen mit unserem Verein Tiere in Not - Hamburg e.V. die Smeura in Pitesti mit 10.000 kg Hundefutter sowie bei der Anschaffung von 100 neuen Hundehütten unterstützt hat.

           

Bei den Samtpfoten haben wir in 2016 neben den Tierschützern in Wolgast auch mit der Katzenhilfe Neumünster und dem Verein Tiere in Not Heiligenhafen – Fehmarn e.V. kooperiert. Wir haben die Tierschützer vor Ort besucht und uns ihre Probleme vor Augen führen lassen. Es geht natürlich - jedes Jahr aufs Neue - im Wesentlichen um die Kastration von freilebenden Katzen, aber auch um die Sicherstellung der weiteren Versorgung dieser Katzen nach ihrer Kastration. Die Tierschützer aus Neumünster setzen sich besonders für Jungkatzen ein, die sie sozialisieren und an geeignete Tierfreunde vermitteln. In Heiligenhafen müssen mehr als 140 freilebende Katzen u.a. auch gefüttert werden. Das alles ist uns nur zu gut bekannt und wir freuen uns, dass diese wichtige Arbeit geleistet wird. Wir helfen durch Übernahme von Futter- und Tierarztkosten und (in Neumünster) bei der Anschaffung einer dringend benötigten Isolierstation für kranke Katzen. 

                           

Bei den Papageien, die aufgrund ihrer hohen Lebenserwartung eine Langzeitaufgabe sind, engagieren wir uns, in dem wir - wie schon letztes Jahr ausführlich berichtet - Frau Sievers, die Mutter Teresa für unvermittelbare Papageien,  bei den Tierarzt- und Futterkosten unterstützen.

 

Nun komme ich zum Schluss, in dem ich Sie ganz herzlich bitte, auch in Ihrem Freundes- und Verwandtenkreis ein bisschen Werbung für uns zu machen. Jeder Cent wird bitter benötigt und geht zu 100% in den Tierschutz.

Bitte bleiben Sie uns treu und bitte unterstützen Sie den Tierschutz, wo und wie immer Sie es können. Nur der Tierschutz ist ein kleiner Ausgleich dafür, was wir Menschen den Tieren tagtäglich antun.

Herzliche Grüße
Ihre

Dr. Gabriele Waniorek-Goerke - im Namen des gesamten Vorstandes

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Tiere in Not - Hamburg e.V. | Stand: 02-2018